Im Spiegel
Das Licht unzähliger Kerzen erhellt sanft das Schlafzimmer, wirft flackernde Schatten an die Wände, lässt den Raum geheimnisvoll wirken.Sie liegen auf dem Bett, ihrer Kleidung entledigt, halten sie sich im Arm, streicheln zärtlich über die Haut des anderen. Sie spürt seine Wärme an ihrer Seite, seine Nähe gibt ihr Geborgenheit und heizt ihre Lust an. Eng presst sie sich an ihn, kann seinen ganzen Körper neben sich spüren, seine Haare kitzeln ihre Haut, sein Atem streift sacht über ihren Hals, lässt die kleinen Härchen im Nacken sich aufstellen.
Ihre Berührungen werden kühner, seine Hände gleiten von ihren Brüsten über ihren Bauch hinab zu ihren Schenkeln, die sich wie von selbst für ihn öffnen, seiner Hand Zugang gewähren. Auch sie lässt ihre Hand tiefer über seinen Körper wandern, verweilt sanft streichelnd an seinen Leisten. Seine Küsse und Liebkosungen genießend, sind ihre Augen geschlossen, doch sie kann spüren, wie sich ihr seine Härte einladend entgegenreckt und sie kann gar nicht anders, will endlich die samtige Haut unter ihren Fingern fühlen, greift zu und bewegt langsam rhythmisch ihre Hand auf und ab. Fast gleichzeitig finden auch seine Finger ihre Scham, teilen die glatten Lippen, fühlen erste Feuchtigkeit und verteilen sie.
Lange streicheln sie sich auf diese Weise zu immer größerer Erregtheit, steigt Hitze in ihnen auf, die erste Schweißperlen auf ihren Körpern glänzen lässt. Ihr sich beschleunigender Atem gibt den Takt an, leises Seufzen und Stöhnen ist die Melodie ihrer Leidenschaft.
Bald ist ihre Lust so groß, daß beide nur noch den Wunsch haben, miteinander zu verschmelzen. Er zieht sie sanft an ihren Schultern hoch, dreht sie um, lässt sie vor dem am Fußende des Bettes stehenden Spiegel knien.
Auf ihre Hände aufgestützt schaut sie direkt in den Spiegel, sieht die sie umgebenden flackernden Schatten, blickt in ihr vor Verlangen gerötetes Gesicht, die Haare zerzaust. Er kniet dicht hinter ihr, sie schauen sich im Spiegel tief in die Augen und sie spürt, wie er langsam in sie eindringt, einen Moment verharrt. Sie liebt diesen ersten Moment des Hineingleitens, das Gefühl völlig ausgefüllt zu werden.
Ihren Blick weiter auf den Spiegel gerichtet, sieht und spürt sie, daß er langsam beginnt, sich zu bewegen, kurze Stöße zunächst, doch immer tiefer werdend. Das Spiegelbild zeigt ihr, wie sich ihre Brüste im Takt vor und zurück bewegen, seine Hände um ihren Hintern liegen.
Härter und tiefer werden seine Bewegungen, sie stützt sich nur noch auf ihren linken Unterarm, ihre rechte Hand gleitet unter ihrem Bauch hindurch zwischen ihre gespreizten Schenkel, reibt die Perle zuerst sachte, dann in immer schnelleren Kreisen.
Als sie ihren Oberkörper tiefer sinken lässt, den Kopf auf die Kissen legen will, greift er plötzlich in ihre Haare, zieht mit sanfter Gewalt daran ihren Kopf wieder zurück, sagt leise aber bestimmt "Schau uns zu!".
Seiner Anweisung folgend blickt sie weiter in den Spiegel, sieht ihre sich heftig bewegenden Körper, spürt wie die Erregung immer weiter steigt, sie die Leiter zum Höhepunkt hinaufträgt. Sie schaut sich zu als die Lust in ihr explodiert; sieht ihren Mund sich zum Schrei öffnen, heftig nach Atem ringen. Auch in seinem Gesicht sieht sie den Höhepunkt der Lust, hört sein lautes Stöhnen, spürt das Zucken, während er sich in ihr verstömt.
sweetpearl - 20. Apr, 21:32
Phantasievoll
2 mal gesündigt - Sündige mit mir! - 653 mal berührt
Unruhig rutscht sie auf der Couch hin und her, schaut alle paar Sekunden auf die Uhr, sie ist ungeduldig. Einige Wochen sind vergangen, seit sie sich zuletzt gesehen, gespürt, geschmeckt haben. Wochen, in denen ihr Verlangen ungestillt blieb, sich ihre Lust immer weiter gesteigert hat.
"Was hälst du davon, wenn wir ein wenig shoppen gehen?" fragt sie ihn.
Fast erschrickt sie, als sie spürt, wie er seine Hände rechts und links von ihren Schultern aufstützt, sich langsam auf sie sinken lässt. Tief drückt er sie mit seinem Gewicht in die Matratze, bedeckt sie völlig mit seinem Körper. Zu gerne würde sie ihn umarmen, ihn mit ihren Armen und Beinen umschlingen, fest an sich ziehen. Doch noch immer sind ihre Hände und Füße fixiert und sie damit zur Bewegungslosigkeit verdammt.
Nackt steht er vor dem Spiegel, seine Erregung reckt sich ihm entgegen. Noch immer sind von ihr nur die Hände zu sehen, die seinen Körper erforschen, als wäre es das erste Mal. Eng presst sie sich von hinten an ihn, nimmt seinen Duft in sich auf.
Sie liegt mitten auf dem Bett, vollkommen entkleidet, die Kerzen, die das Schlafzimmer erleuchten, werfen ihr sanftes Licht flackernd auf ihre Haut. Mit einem schwarzen Seidenschal sind ihre Augen verbunden, auch die Hände und Füße sind mit weichen Schals am Bett fixiert.
Die Halle ist zum Bersten gefüllt. Alle Menschen, die sich dieses Konzert nicht entgehen lassen wollten, stehen dicht an dicht in der von tausenden Körpern aufgeheizten Luft. 

